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Gynäkologie


GHCA Gynäkologische Klinik deckt das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Behandlung von gynäkologischen Erkrankungen. Jedoch sind spezialisiert sie bei der Behandlung von Uteruserkrankungen, die Behandlung der Harninkontinenz und vaginalen Prolaps, sowie bei der Behandlung von gutartigen und bösartigen Tumoren der weiblichen Geschlechtsorgane.

Diagnostik.

Die Kombination von ausführlicher Anamnese, Mammografie, Ultraschall der Brust und ggf. weitere Methoden (MRT) führt zu einer deutlichen Verbesserung der Auffindung von Veränderungen. Bei jüngeren Frauen ist die Entdeckung der Knoten im Ultraschall teils deutlich höher als die der Mammografie alleine. Die Farbcodierung von Durchblutungswerten und die dreidimensionale Darstellung der sonographischen Daten ermöglichen den Experten, insbesondere Tumoren im Brust und Eierstock, aber auch Missbildungen des ungeborenen Kindes besser zu diagnostizieren. Zu jeder Untersuchung können Radiologen, Pathologen, Onkologen, Genetiker, Alternativmediziner (TCM) und andere Fachkollegen hinzugezogen werden.

Therapieverfahren.

Die gynäkologischen Kliniken der GHCA umfassen das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten gynäkologischer Erkrankungen. Die Schwerpunkte liegen dabei in der Behandlung von Erkrankungen der Gebärmutter, Blasenschwäche und Senkungsbeschwerden sowie gut- und bösartigen Tumoren der weiblichen Geschlechtsorgane. Minimalinvasive Chirurgie erfolgt in großer Bandbreite sowohl in der Diagnostik als auch operativ bei den gutartigen Erkrankungen des weiblichen Geschlechtsorganes, bei Entzündungen, Verwachsungen, Eierstocktumoren (Cysten), Endometriose und Eileiterschwangerschaften. Ein besonderer Schwerpunkt ist die interdisziplinäre Behandlung von bösartigen Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane. Maßgeschneiderte operative Behandlungen, ggf. kombiniert mit medikamentösen Therapien oder der Bestrahlung führen in vielen Fällen dabei zur absoluten Heilung.

Minimalinvasive Chirurgie:
  • Diagnostisch zu Abklärung von unklaren Unterleibsschmerzen oder Kinderlosigkeit.
  • Organerhaltende Operationen an der Eierstöcken und Eileitern bei gutartigen Veränderungen.
  • Behandlung der Eileiterschwangerschaft.
  • Myomentfernung der Gebärmutter, organerhaltend.
  • Gebärmutterteil- oder ganzentfernung (die so genannte LASH oder TLHE).
  • Staging-Operationen bei Gebärmutterhalskrebs.
Manche Operationen können über eine Gebärmutterspiegelung, die so genannte Hysteroskopie durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um eine Spiegelung der Gebärmutterhöhle. Diese wird grundsätzlich bei einer Ausschabung gemacht aus diagnostischen bzw. therapeutischen Gründen, wie zum Beispiel bei Entfernung eines Myoms aus der Gebärmutterhöhle oder die Entfernung der Gebärmutterschleimhaut bei Dauerblutungen, der so genannten Endometriumablation.

Konservative Therapie (Behandlung ohne Operationen).

Bei symptomatischen Myomen, (Schmerzen oder Blutungsstörungen), ist eine konservative Behandlung der Gebärmutter ohne Operation möglich mittels Myomembolisation. Hierbei bleibt die Gebärmutter erhalten, dabei wird nur das ernährende Gefäß des Myoms verstopft, so dass das Myom abstirbt und keine Beschwerde mehr verursacht. Dieses Verfahren ist bei noch bestehendem Kinderwunsch allerdings kontraindiziert.

Behandlung der Harninkontinenz.

Wenn nach ausführlicher Diagnose eine operative Behandlung erforderlich ist, können sowohl die klassischen Operationsverfahren als auch die modernen Methoden durchgeführt werden. Bei den klassischen Operationen handelt es sich sowohl um vaginale als auch abdominale Methoden, um den Blasenhals zu heben ohne Anwendung von Fremdmaterialien. Bei der neueren Methode handelt essich sowohl um das Einlegen eines Kunststoffbandes unterhalb der Harnröhre (die so genannte TOT-Technik, transobturatorisches Tape) als auch das Unterspritzen der Harnröhre mittels Gel, die sogenannte Bulkamid- Behandlung.

Behandlung der Senkungen.

Auch hier werden sowohl die klassischen Operationen als auch die neueren Methoden mittels Netz angeboten. Bei der klassischen Operation wird die Scheide gestrafft, gestreckt und an der Hinterwand des kleinen Beckens fixiert, so dass die Senkung behoben ist und die Scheide funktionstüchtig bleibt. Bei den modernen Verfahren wird ein Kunststoffnetz eingelegt, je nach Bedarf unterhalb der Blase oder oberhalb des Darmes (das so genannte Prolift bzw. TVM-Verfahren gleich transvaginales Mesh)

Therapien der Mammatumoren.

Bei der Behandlung von Brustkrebs kann meistens von der Entfernung der kompletten Brust abgesehen werden. Sollte dies einmal notwendig sein, kann in Abhängigkeit von der Größe des Knotens, aber auch von individuellen Wunsch der betroffenen Frau eine entfernte oder teilentfernte Brust mit unterschiedlichen Methoden oft schon in der selben Operation wieder aufgebaut werden. Auch gutartige Brusterkrankungen bedürfen manchmal einer operativen Therapie. Dank der ausgefeilten Diagnostik kann diese Behandlung zielgerichtet (Target Therapie) und mit minimaler Belastung erfolgen. Es stehen hierzu mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, vom Abtragen des Gewebes in lokaler Betäubung (Vakuumbiopsie), über die Entfernung unter Röntgenkontrolle (stereotaktische Biopsie), bis zur offenen Operation in Narkose. In jedem Falle stehen der Sicherheitsaspekt, aber auch das kosmetische Ergebnis und die Schonung des gesunden Umgebungsgewebes gleichbedeutend im Focus der Behandlung.

Therapien der Genitalkarzinome.

Ein besonderer Schwerpunkt ist die interdisziplinare Behandlung von bösartigen Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane. Dank der heutigen Möglichkeiten und der Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen hat sich glücklicherweise deren Prognose entscheidend verbessert. Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung ist die dezidierte Diagnostik und die sorgfältige Behandlungsplanung. Maßgeschneiderte operative Behandlungen, ggf. kombiniert mit medikamentösen Therapie oder der Bestrahlung führen in vielen Fällen dabei zur absoluten Heilung.

Schonende Operationsverfahren.

Lasertherapie: Wenn eine Kegelentfernung des Gebärmutterhalses erforderlich ist ( die so genannte Konisation), kann diese mittels Laserstrahl durchgeführt werden. Diese Behandlungsmethode schont den Gebärmutterhals, verursacht weniger Vernarbungen und einen geringeren Blutverlust. Allerdings ist dieses Verfahren kontraindiziert bei manchen Abstricheinstufungen. Bi-Clamp-Verfahren: Diese Methode ermöglicht eine Operation durchzuführen, ohne dass Umstechungen gemacht werden müssen. Das Gewebe wird versiegelt, bevor es durchgetrennt wird. Somit muss kein Fadenmaterial in den Körper eingebracht werden. Dadurch kommt es zu weniger Schmerzen nach der Operation. Dieses Verfahren wird bei allen Bauchspiegelungen und bei den meisten Gebärmutterentfernungen durchgeführt.
  • Dr. med. Nikolaus Heilper.
  • Dr. Monika Nemes-Coenen.
  • Alfried Krupp Krankenhaus.
  • Evangelisches Krankenhaus.
  • Klinikum Duisburg.
  • Marien Hospital (D).
  • Marienhospital (G).
  • Medizinisches Zentrum StädteRegion Aachen.
  • Zentrum für brustsichere Diagnostik Dr. Heilper.
  • Frauenärztliche Gemeinschaftspraxis im Klemensviertel.