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Urologie


Die Urologie ist das Gebiet der klinischen Medizin, das die Diagnostik der Erkrankungen der Organe des Harnsystems und des männlichen Geschlechtssystems forscht sowie die Behandlungs- und Vorbeugungsmethoden entwickelt.

Diagnostik.

Die urologischen GHCA-Kliniken bieten alle modernen urologischen Diagnostikmethoden an.

Nukleare Magnetresonanztomographie (NMR).

Die Erkennung und Diagnostik einer Ausbreitung des Prostatakarzinoms auf frühere Stadien erfolgt in den GHCA-Kliniken mit Hilfe der nuklearen Magnetresonanztomographie und der Biopsie unter NMR-Kontrolle. Darüber hinaus wird die hochsensible FDG-Positronen-Emissions-Tomographie (PET/CT) sowie die C-Cholin-PET/CT für Diagnostik der Ausbreitung des muskulär invasiven Harnblasekarzinoms oder des Prostatakarzinoms verwendet.

Transrektale Histoscanning-Sonographie.

Die transrektale Histoscanning-Sonographie ist eine der schonenden Diagnostikmethoden. Mit Hilfe dieser modernsten Methode, die auf Anwendung des Ultraschalls beruht iat, ist es möglich, die Lage und die Größe der Tumorareale der Prostata (der soliden Organe) genau zu bestimmen. Mit Hilfe der speziellen Software, durch die man den Zugriff zu den Angaben über die Untersuchungsergebnisse der über 10 Tausend Tumoren erhalten kann, werden die suspekten Areale in der Prostata erkennt und mit einer Farbe markiert.

Diagnostik der Harninkontinenz.

Bei der Diagnostik der Harninkontinenz in den GHCA-Kliniken werden die Standardmethoden, wie Druckmessung in der Harnblase (Urodynamik), einschließlich der Untersuchung der Druckbereiche, Pharmakoprüfung, Röntgenuntersuchung der unteren Abteilung des Harnsystems (Harnblase und Harnröhre) mit Kontrastmittelgabe (z. B. Zystogramm, Miktionszystouretrogramm, Uretrogramm), Sonographie der oberen und unteren Abteilung des Harnsystems, Messung der Harnröhre, Endoskopie der Harnblase und der Scheide, verwendet.

Internistische Methoden.

Neben den modernen Behandlungsmethoden der benignen Prostataerkrankungen umfasst das Leistungsspektrum der urologischen GHCA-Kliniken die Laserchirurgie, die minimalinvasiven Behandlungsmethoden der Nieren- und Harnleitersteine sowie die Chemotherapie im Fall der urolodischen Tumoren. Die Fachärzte der GHCA-Kliniken besitzen solide Erfahrung auf dem Gebiet des Ersatzes der Harnblase mit den Darmteilen des eigenen Organismus (Neoblase), falls diese wegen der Krebserkrankung entfernt werden soll.

Behandlung des Prostatakarzinoms.

Sehr wichtig ist auch die Behandlung des Prostatakarzinoms. Die am häufigst angewendete internistische Methode beim Prostatakarzinom ist die radikale operative Entfernung.

Zweite wichtige internistische Methode, die die Chance auf erfolgreiche Ausheilung hat, ist die Bestrahlung. Dabei wird die hochenergetische radioaktive Ausstrahlung unmittelbar auf die mit dem Tumor betroffene Gewebe gerichtet. Dadurch werden die Zellkerne so beschädigt, dass die Krebszellen sich nicht mehr vermehren können und sterben ab. Die Bestrahlung wirkt auf die gesunden Zellen, wie auch auf die Krebszellen ein. Heute aber können die radioaktiven Strahlen nämlich auf das Ziel gerichtet werden, wodurch werden vorwiegend die Krebszellen zerstört. So haben die Bestrahlung und die Operation die vergleichbaren Chancen auf die Ausheilung und die Nebenwirkungen.

In der Regel unterscheidet man zwei Arten der Bestrahlung.
  • Bestrahlung von außen durch die Haut ("subkutane Bestrahlungstherapie").
  • Bestrahlung von innen ("Brachytherapie").
Die Bestrahlung von innen ist nur bei einer sehr hohen Strahlungsdosis (Hochdosisbrachytherapie) möglich. Die Strahlungsquellen können auch in die Prostata eingeführt werden, wo sie längere Zeit hindurch die Strahlungsdosis einer niedrigen Intensität (niedrige Dosis, "Low-Dose-Rate", entsprechend Niederdosis-Brachytherapie) geben ab.

Andere Alternativmethode ist sogenannte HIFU-Methode (hochintensive fokussierte Ultraschallablation) nach dem System Sonablate 500, wobei unterstützt HIFU der hochintensive fokussierte Ultraschall. Diese Methode lässt individuell für jeden Patient das Behandlungsschema anpassen und zielgerichtet die Behandlung der betroffenen Gewebe durchführen. Neben den komplizierten Behandlungsmethoden der Prostata ist auch die partielle organerhaltende Behandlung möglich.

Nieren- und Harnleitersteine.

Für Behandlung der Nieren- und Harnleitersteine wird die schonende Stoßwellentherapie verwendet, wodurch die Nierensteine zerstört und "in natürlicher Weise" abgeleitet werden. Die sogenannte extrakorporale Stoßwellentherapie wird von den Radio- oder Ultraschallwellen gesteuert. Dort, wo die Möglichkeiten der extrakorporalen Stoßwellentherapie eingeschränkt sind, helfen die modernen endoskopischen Methoden für maximal sichere Entfernung der Steine. Durch die Kombination der beweglichen Geräte und Lasersonden kann die Behandlung der Steine am Ort im Nierenbecken erfolgen, was noch bis vor kurzem fast unmöglich war. Im Fall der großen Nierensteine wird die minimalinvasive Operation der Nieren (transkutane Nephrolithotripsie) durchgeführt. Dabei kann der Nierenstein durch einen kleinen Seitenschnitt (ca. 1 cm) entfernt werden.
  • Prof. Dr. med. Thomas-Alexander Vögeli.
  • Alfried Krupp Krankenhaus.
  • Klinikum Duisburg.
  • Marien Hospital (D).
  • Marienhospital (G).
  • Medizinisches Zentrum StädteRegion Aachen.